Zur Person

SOLL ICH?

Ich habe lange überlegt ob und wie ich mich vorstellen soll. Dabei spielte der Gedanke – Wen interessiert dies eigentlich? – eine sehr große Rolle. In der Vergangenheit habe ich ja dies tunlichst vermieden ABER irgendwie habe ich es trotzdem gemacht, halt nur nicht in Schriftform. Durch meine Sendungen und den steigenden Hörerzahlen, durch meine (besser) gepflegten Social-Network Auftritte und nicht zuletzt durch meine gestiegene Aktivität in diesen Netzwerken, konnten Interessierte bereits viel über mich, meine Vorlieben, meine Arbeit und auch meiner Gesinnung erfahren. Na dann: Jetzt also auch in Schriftform.

INFLUENCER? NEIN DANKE!

Ha, wird da manch einer sagen und mit dem Finger auf mich zeigen. Ein Influencer. Nein eben nicht. Was ist denn das Ziel eines Influencers – eines Beinflusser? Beinflussen!

Nun kann ich mich natürlich nicht komplett herausnehmen und behaupten, dass ich nicht beeinflusse. Geht ja auch gar nicht. Durch das was ich schreibe oder sage findet – mal mehr, mal weniger – eine Beeinflussung statt. Allerdings greift diese nur, wenn ich einen Nerv treffe weil ein Statement von mir als positiv oder negativ aufgenommen wurde – wir haben schließlich alle eine Meinung – und nicht weil ich dadurch verleiten möchte Produkte oder Dienstleistungen anzuwerben. Und da – so denke ich – unterscheide ich mich vom gemeinen Influencer. Ich bin frei, frei im Denken, frei im Schreiben und frei im Reden. Was ich in unsere wunderbare Welt hinaus posaune entstammt meiner tiefen Überzeugung, meiner Kreativität und nicht monetär gesteuerten Vorgaben.

Der geneigt Leser, Zuhörer, Betrachter wird schnell erkennen, dass es keinen Werbebanner auf den Seiten gibt, dass ich keine Werbung in meinen Sendungen mache und auf Instagram keinerlei Produkte promote. Lediglich ein Link zu meiner Amazon-Wunschliste erscheint auf den Podcast-Seiten und auch nur dort. Ein Widerspruch? Nein. Dieser Link erscheint, weil die Hörer es durch ihr Feedback wollten. Mehr wird es nicht geben.

… und ja, auch keine Spendenaufrufe.

UND WER BIN ICH NUN?

Ich bin Alex – Hallo erstmal – ein ganz normaler Typ, mit ganz normalen Vorstellungen und Wünschen für das Leben, nichts überkandideltes, kein Extreme-Suchender, kein Überflieger oder gar Profi in irgendetwas. Ich bin ich – ja den Spruch hört man öfter – die meisten vergessen nur, ihn für ihre Person zu definieren.  Das mach ich mal für mich:

Ich bin kein Quer- aber ein Andersdenkender. Ich schätze Ehrlichkeit und habe auch schon mal gelogen, weil ich dachte, dass dadurch alles besser wird. Ich reiße Mauern ein und renne eben auch gegen diese. Ich lebe frei aber kontrolliert. Ich habe Ängst und kann Stärke geben. Sprüche? Klingt so, ne? Ist aber eigentlich klar. Wir alle haben ein Leben und in diesem läuft es nicht immer nach dem Plan der gerade aktuell im Geiste schwirrt, sondern gerne auch mal komplett um 180° gedreht.

Ich würde behaupten genau wie bei dir. Wenn du ehrlich zu dir bist. Wir haben alle schon mal Mist gebaut und Mist erlebt. (Ach ja, ich mag keine Vulgär- oder Fäkalsprache)

UND SONST SO?

Sonst bin ich wohl ein langweiliger Zeitgenosse. Ich gehe jeden Tag regelmäßig arbeiten und teste dann Software, helfe im Admin-Bereich aus und bin auch gerne mal der Handwerker. Nicht weil ich muss … (außer testen, muss ich nichts) sondern weil ich es möchte. Ich helfe gerne aus, ohne an einem Helfersyndrom zu leiden.

Ich bin – würde ich sagen – kreativ. Mein Kopf platzt vor Ideen und manchmal sind es so viele, dass ich nicht alle Kanäle bedienen kann um diese hinaus zu lassen. Dann werde ich unruhig und unzufrieden. Aktuell fotografiere ich, mache die Podcast, betrachte die Sterne, lerne das Nähen auf einer Nähmaschine (eine Mähmaschine wäre ja auch sinnlos), zeichne (mehr schlecht als recht), schreibe und baue meine Möbel (so weit es meine beiden linken Hände zulassen) selbst und bald werde ich auch wieder elektronische Musik machen.

ZUM SCHLUSS

Ich weiß, dass dies hier tatsächlich nur ein kleiner Einblick ist. Ich hatte ja nicht gleich vor einen kompletten Lebenslauf zu hinterlassen. Bin ich zufrieden? Ich würde sagen: Ja! Ich habe meinen Punkt gefunden, bin bei mir und wenn man mir einen gewissen Freiraum lässt und vor allem diesen akzeptiert, dann kann ich auch bei euch sein und zwar so wie ich bin.

Danke!
Alex (Baujahr 72)